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Filme zu Trauer und Tod


Diese Seite wird stets ergänzt und verändert sich laufend. Wenn Sie einen Film in der Sammlung vermissen, freuen wir uns über eine E-Mail und werden das gerne aufnehmen.

Alejandro Amenábar, Das Meer in mir
In seinen Gedanken ist Ramón immer noch jung, agil und bei den Frauen beliebt. Doch die Realität ist bitter, ist der hochintelligente Mann doch seit einem Badeunfall vor 27 Jahren vom Hals abwärts gelähmt. Schon lange will er sich freiwillig aus diesem Dasein verabschieden. Doch dazu würde er Hilfe brauchen - und die versagen ihm Staat und Kirche; und sogar der eigene Bruder, in dessen Haus er lebt, aufopferungsvoll gepflegt von seiner Schwägerin. Erst das Auftauchen der lebenslustigen Rosa lässt seinen Wunsch in greifbare Nähe rücken.
Unter Amenábars einfühlsamer Regie wächst Bardem über sich selbst hinaus, vermittelt Würde und Stolz auch angesichts dramatischer Umstände. Das ist tragisch, anrührend, aber auch erhebend, mutig und witzig. Ein Werk wie das Leben selbst.
(Quelle: amazon)

Andres Veiel, Die Überlebenden
Klassentreffen, Abiturjahrgang 1979. Nach 17 Jahren treffen wir uns wieder. Drei fehlen. Sie haben sich in den letzten Jahren das Leben genommen. Der Film spürt nach, erzählt über sie, indem er die zeigt und zu Wort kommen lässt, die noch da sind: Mitschüler, Freunde, Eltern und Geschwister.

Anna Annegret Pein, Meermanns Baumhaus
Spielfilm, 1992, Hessischer Rundfunk
Ein altes Ehepaar erinnert sich im Seniorenheim an das Glück vergangener Tage.
Der Film lässt in Rückblenden der 30er, 40er und 50er Jahre das Leben der Meermanns Revue passieren und zeigt, wie wertvoll Erinnerungen für Menschen sind, die am Ende des Lebens stehen.

 

Britta Wauer, Im Himmel unter der Erde
Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet.
Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden ein Paradies für Geschichten-Sammler.
Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist.
(Quelle: amazon.de)

Caroline Link, Im Winter ein Jahr
Eliane (Corinna Harfouch) bittet den Maler Max Hollander (Josef Bierbichler), ein Porträt ihrer beiden Kinder anzufertigen. Als ungewöhnlich erweist sich dieser Auftrag, da Sohn Alexander (Cyril Sjöström) bereits vor einem Jahr verstorben ist und sich seine Schwester Lilli (Karoline Herfurth) nicht mit dem Gedanken abfinden kann, dass ihre Mutter Alexander als Dekoration an die Wand hängen möchte. Lillis abweisende Haltung bröckelt zaghaft, als sie sich mit dem alternden Künstler anfreundet und dabei die Trauer über den Tod ihres Bruders nach und nach verarbeitet...
(Quelle: filmstarts.de)

 

Christine Lahti, My first Mister
Jennifer, 17 Jahre alt und eine Einzelgängerin, weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Da fällt ihr im Einkaufszentrum ein älterer Mann auf, den sie kurz entschlossen nach einem Job fragt. Der 49-Jährige Eigenbrötler ist perplex, lässt sich aber überreden. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.
(Quelle Amazon)
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Daniel Levy, Alles auf Zucker
Jaeckie Zucker (Henry Hübchen), geboren als Jakob Zuckermann, ist ein deutscher Jude, der allerdings schon seit dem Mauerbau nichts mehr mit dem „Club“ seiner Glaubensgemeinschaft zu tun haben will. In jener Zeit floh seine Mutter mit dem Erstgeborenen Samuel (Udo Samel) nach Frankfurt am Main, während Jaeckie in der DDR zurückblieb und dort als Sportreporter einer der Stars des DDR-Fernsehens wurde. Doch nach der Wende hatte Jaeckie kein Glück mehr, er ist ein Zocker vor dem Herrn, hat eine Menge Schulden und selbst um seine Ehe mit Marlene (Hannelore Elsner) ist es nicht zum Besten bestellt. Doch damit nicht genug, denn über Nacht drängt sich auch noch seine jüdische Verwandtschaft in sein Leben, das sowieso ein einziges Chaos ist. Seine Mutter ist nämlich gestorben, und in ihrem Testament hat sie verfügt, dass sich die beiden Brüder, der durch und durch atheistische und weltlichen Dingen zugetane Jaeckie und sein orthodoxer Bruder Samuel versöhnen sollen. Nur dann wird geerbt, und zwar nicht zu knapp, so dass Jaeckie mit einem Schlag alle Schulden los wäre. Die Einhaltung der Gebote obliegt natürlich einem waschechten Rabbi (Rolf Hoppe), der während der siebentägigen Schiva, der Totenwache, im Hause Zucker weilt. Aber was zum Donnerwetter bedeutet es eigentlich, jüdisch zu sein? Eine hinreißende, scharfsinnige Komödie.
(Quelle: kino-zeit.de)


Dieter Zeppenfeld, Leben für den Tod
Das Elisabeth Hospiz von Jo und Sybille Brombach in Lomar/Deesem, die Urmutter und der Urvater der Hospizbewegung.
(Quelle: RW)     
Link zum Hospiz

Doris Dörrie, Kirschblüten - Hanami
Nichts ist wie die Kirschblüte in Japan. Hanami, das ist im Verständnis der Japaner schlichtweg das Gleichnis für die Vergänglichkeit und Schönheit des Lebens. Es ist auch der Titel von Doris Dörries wohl schönsten, ausgewogensten und weisesten Films. Mit großem Ernst und Gelassenheit erzählt die Münchner Filmemacherin eine wunderschöne Liebesgeschichte, die erst nach dem Tod ihre Erfüllung findet.
Rudi und Trudi führen ein ereignisarmes Leben im Allgäu miteinander. Die Kinder sind alle aus dem Haus. Leben in der Großstadt oder noch weiter weg in Japan. Das ergraute Ehepaar hat nur noch sich und die vielen kleinen Rituale, als Trudi plötzlich erfährt, dass ihr Mann nur noch kurze Zeit zu leben hat.
(Quelle: www.br-online.de)

Frank Oz, Sterben für Anfänger (Komödie)
Die Trauerfeier für einen Familienvater wird, wie in der Mittelklasse Englands üblich, im Haus des Verstorbenen abgehalten. Der Gag zu Beginn: der Sarg, den das Bestattungsunternehmen zur Zeremonie überführt, beinhaltet den falschen Toten und muß nochmals zurückgefahren werden, um den Fehler zu bereinigen. Zwischenzeitlich versammeln sich die Söhne, Witwe, Bruder, Onkel, Nichten, Neffen und Freunde des Verblichenen. Ein Fläschchen mit aufputschenden, halogenen Tabletten macht versehentlich die Runde und stiftet durch die angerichteten Folgen, einige Verwirrung. Letztendlich gelingt es dem anfangs schüchternen Daniel, ganz zum Schluß eine einfühlsame Rede zu Ehren seines Vaters zu halten und damit die Trauerfeier würdig zu beenden. Britischer Humor, der es in sich hat.
(Quelle: amazon)

Gesine Meerwein/Katharina Gruber, Lebenskünstlerinnen
In dem Film kommen sieben Frauen zu Wort - sie wohnen in verschiedenen Städten, arbeiten als Arzthelferin, Musikerin oder Therapeutin, leben lesbisch oder heterosexuell. Alle waren bzw. sind an Krebs erkrankt. In ihren Interviews berichten sie von den Kämpfen um Selbstbestimmung im schulmedizinischen Apparat und ihren Erfahrungen mit alternativen Ansätzen, von neu entdeckten Stärken und verändertem Körpergefühl. Sie erzählen von lebensnotwendiger Unterstützung durch Freundinnen, vom "Heilungsdruck" seitens der Schul-, aber auch der "Alternativ"-Medizin, vom Leben mit einer Brust und von der Konfrontation mit der Möglichkeit des Sterbens.
Daß eine der Filmemacherinnen gleichzeitig zu den berichtenden Frauen gehört, ist ein ungewöhnliches Experiment. Alle Frauen zeigen sich in beeindruckender Offenheit, und die Unterschiede ihrer Erfahrungen, Entscheidungen und Persönlichkeiten bleiben unkommentiert stehen. So schwindet die Distanz zwischen den Frauen vor und hinter der Kamera, zwischen den Erzählerinnen und den ZuschauerInnen.
(Quelle: www.lebenskuenstlerinnen.de)

Hal Ashby, Harold and Maude
Die Geschichte handelt von der Romanze zwischen dem vom Tod und Selbstmordphantasien besessenen neunzehnjährigen Harold (Bud Cort) und der lebensbejahenden neunundsiebzig Jahre alten Witwe Maude (Ruth Gordon). Sie treffen während einer Beerdigung aufeinander. Maude findet etwas seltsam Anziehendes an Harold und drängt ihn, nach dem Leben zu greifen. Harold fängt an, die alte Dame zu mögen und zu lieben - sie ist weitaus interessanter als die Mädchen, mit denen ihn seine Mutter immer wieder verkuppeln will. Harold und Maude ist eine wundervolle und unkonventionelle Liebesgeschichte. Harold beginnt, sein Leben zu lieben und zu genießen. Und eines Tages heißt es, Abschied nehmen...

Ingmar Bergmann, Das siebente Siegel
Mitte des 14. Jahrhunderts kehrt der Ritter Antonius Block mit seinem Knappen Jöns vom Kreuzzug zurück und findet seine Heimat von der Pest verwüstet. Der Tod erscheint ihm mit der Mitteilung, dass seine Zeit gekommen sei. Er bittet um Aufschub und schlägt dem Sensenmann eine Partie Schach vor, die die Entscheidung über sein Leben fällen soll... (Quelle: Wikipedia)
Eine Art filmische Umsetzung des Dürer-Themas "Ritter, Tod und Teufel". Der Ritter erfährt in Bergmanns Film Tod und Teufel als unwissend über das, was danach ist.

Ingmar Bergmann, Fanny und Alexander
Wer sie bekommt und sich die Zeit nehmen kann, sollte die ungekürzte, 5stündige Version ansehen...
Fanny und Alexander wachsen in einer heilen Welt und in großer Geborgenheit auf, bis zu dem Tag, an dem ihr Vater stirbt. Die Mutter sucht Trost beim Bischof, den sie schließlich auch heiratet. Nun beginnt für die beiden Geschwister erst recht eine schlimme Zeit, denn sie müssen plötzlich ihre vertraute Umgebung im Haus der Ekdahls, wo sie bisher ein sorgloses und glückliches Leben führten, verlassen und in den düsteren Bischofssitz ziehen, wo das Leben von strengen Regeln geprägt ist. Der hochsensible Alexander leidet besonders unter der Situation und verarbeitet das Ganze nur schwer. Er beginnt, Phantasiegeschichten zu erzählen, die in dem bischöflichen Haus natürlich nicht geduldet sind. Ein hervorragend gemachter Film, der nachdenklich macht, eine Geschichte von Leben und Tod, von hellen und dunklen Zeiten, die schließlich gut ausgeht. 


Isabel Coixet, Mein Leben ohne mich
Als der Arzt Ann eröffnet, sie habe Gebärmutterkrebs und nur noch einige Monate zu leben, nimmt die Hausfrau, zweifache Mutter und Trailer-Bewohnerin die Nachricht mit unnatürlicher Ruhe entgegen und teilt das tödliche Geheimnis mit niemandem. Sie erstellt stattdessen eine Liste mit Wünschen, die sie sich noch erfüllen will: Sie schreibt Geburtstagsbriefe für den 18. Geburtstag ihrer Kinder, besucht ihren Vater im Gefängnis, sucht nach einer Nachfolgerin für ihren Mann und erfährt zum ersten Mal echte Liebe.
(Quelle: Amazon)
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Jan Gassmann, Christian Ziörjen, Chrigu
«Lass uns zusammen einen Dokfilm machen», sagt Chrigu. «Ich steige dann irgendwann aus».
Die Geschichte eines jungen Mannes, der grosse Pläne für sein Leben hatte. Nachdem im Alter von 24 Jahren in seinem Nacken ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, kämpft er um sein Leben. Jan Gassmann begleitete ihn mit der Kamera. Dabei entsteht nicht ein Film über den Tod, sondern vielmehr über das Leben. (Quelle: artfilm.ch)
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Jim Sheridan, In America
Nach dem tragischen Hirntumortod ihres kleinen Sohnes beschließt ein mittelloses junges Paar mit zwei Töchtern, illegal von Irland nach New York überzusiedeln und sich mitten in Manhattan in einem Wohnblock voller Asozialer, Drogisten und Pennbrüder niederzulassen. Während der Vater auf den Straßen der fremden Metropole seinem Traumberuf Schauspieler hinterher rennt, freunden sich die mit reicher Imagination gesegneten Töchter mit einem schwarzen Nachbarn an, einem todkranken afrikanischen Prinz.
Angeblich gemeinsam mit seinen beiden Töchtern schrieb der in den 80ern nach Amerika gekommene Regisseur Jim Sheridan diese sentimentale, mitunter märchenhaft anmutende Familiensaga. (Quelle: www.tod-und-trauer.de)

Karl-Heinz Heilig, La casa delle favole (Das Haus der Märchen)
Poetisch und leise erzählt der Film die Geschichte eines Lebenstraumes - verwirklicht im Niemandsland zwischen den Grenzen am Fluss. Inmitten einer der schönsten Flusslandschaften der Schweiz, dem Sensetal, hat Walter Bartlomé ein irdisches Paradies geschaffen; so schön, so vollendet, dass jeder, der diesen Ort je besucht hat, sich unvermittelt in einer anderen Welt glaubt. Ein Kunstwerk, gebaut aus 70 Jahren Zeit und nur aus dem, was der Fluss ihm an Materialien für den Bau schenkte. Ein Jahr hat der Filmemacher Karl-Heinz Heilig den Hauptdarsteller mit der Kamera begleitet, seinen Geschichten zugehört und seine Lebenserfahrungen festgehalten. Entstanden ist ein berührendes Filmdokument über das Werden eines Gartens, über die Kraft der Träume, die Fülle der Bescheidenheit und den Reichtum eines naturverbundenen Lebens. Ein leiser und heiterer Film - eine `Liebeserklärung an das Leben´ (Quelle: www.heilig-film.de).
Walter Bartolomé starb kurz nach der Fertigstellung des Filmes im Alter von 85 Jahren.

Katharina Gruber/Gisela Tuchtenhagen, Bilder, die bleiben
Nach einer Idee von Gesine Meerwein
Gesine Meerwein ist 45 Jahre alt. Sie lebt mit unberechenbaren Schmerzschüben und mit der Diagnose „schnellwachsende Metastasen“.
Fast vier Jahre lang rechnet sie damit, bald sterben zu müssen. Offen und eigenwillig setzt sie sich mit Tod und Bestattung auseinander. Sie bindet ihr Freundinnennetz und ihre Familie in diesen intensiven Prozess ein. Als die Dreharbeiten für den Film beginnen, weiß niemand, dass es jetzt tatsächlich die letzten drei Monate ihres Lebens sind.
(Quelle: www.lebenskuenstlerinnen.de)

Katja Baumgarten, Mein kleines Kind
Dokumentarfilm über die Schwangerschaft der Filmemacherin mit einem schwer behinderten Kind, das wenige Stunden nach der Geburt starb. Zurückhaltende Studie über eine extreme Lebenssituation, die durch konzentrierte formale Gestaltung zu einem tief bewegenden Dokument der Humanität wird. Weniger eine Waffe im Streit um die Pränatale Diagnostik als ein nachdrücklicher Beitrag zum Diskurs über humanes Leben und Sterben.
(Quelle: Lexikon des internationalen Films)

Kay Pollak, Wie im Himmel
Der schwedische Star-Dirigent Daniel Daréus erleidet nach einem Konzert einen totalen Zusammenbruch. Die Ärzte prophezeien ihm den baldigen Tod, wenn er sein Leben nicht von Grund auf ändert. Als Daniel begreift, dass ihm sein Leben zu entgleiten droht, zieht er sich in das Dorf seiner Kindheit zurück. Obwohl ihn dort nicht nur schöne Erinnerungen erwarten, beginnt er nach und nach zu sich selbst zu finden. Er übernimmt die Leitung des örtlichen Kirchenchors und zeigt der bunt zusammen gewürfelten Gruppe von Hobby-Sängern völlig neue Wege auf, die Musik und damit auch sich selbst zu entdecken und zu finden. Doch seine Methoden stoßen nicht überall auf Anklang und bald schon sieht sich Daniel mit ernsten Problemen konfrontiert. Am Ende des Filmes steht sein in Gesang gebetteter Tod. Er stirbt umgeben von den Klängen, nach denen er so lange gesucht hat. Ein mitreißender und bewegender Film, der noch lange nachwirkt.
(BR, in Anlehnung an Amazon)


Lajos Koltai, Spuren eines Lebens
Am Sterbebett lüftet Ann Lord gegenüber ihren Töchtern Constance und Nina ein lang gehütetes Geheimnis, indem sie nach dem Mann ruft, der für viel zu kurze Zeit ihre große Liebe gewesen ist. Fünf Jahrzehnte ist es her, dass die junge Ann als Trauzeugin bei der Hochzeit ihrer besten Freundin Lila Wittenborn den smarten Harris Arden kennen gelernt hat. Eine Begegnung mit Folgen.
(Quelle: RW)

M. Night Shyamalan, The sixth sense
Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) befindet sich gerade selbst in einer schweren Identitätskrise (schwerer als er denkt), als der Fall eines Schuljungen (Cole Sear, beeindruckend dargestellt von Haley Joel Osment), der behauptet, Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit gefangen nimmt. In dem selben Maße, in dem Crow Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt. Als er schließlich zu der Überzeugung gelangt, dass der Junge mit seinen Visionen recht hat, macht er noch eine weitere, ungleich erschreckendere Entdeckung. Ein Psychothriller mit viel Tiefgang und Hintergrund, der nachdenklich macht.
(Quelle: amazon)

Marcus H. Rosenmüller, Wer früher stirbt ist länger tot
Der 11-jährige Sebastian will unsterblich werden, und er hat dafür einen guten Grund. Denn sonst wartet auf ihn schließlich die ewige Verdammnis als Strafe für seine Sünden. Sebastian hält sich verantwortlich für den Tod seiner Mutter, die bei seiner Geburt gestorben ist, und die gottesfürchtige Mentalität im bayerischen Provinzdort, in dem Sebastian mit seinem älteren Bruder und dem Vater lebt, ist der perfekte Nährboden für diese fixe Idee. Was sich zunächst anhört wie ein trauriges Drama um die Trauma-Bewältigung eines kleinen Jungen ist tatsächlich eine mal skurrile, mal groteske, permanent schwarzhumorige und sehr phantasievolle Geschichte von Regie-Debütant Marcus H. Rosenmüller.
Sebastians Versuche, Unsterblichkeit zu erlangen sind einerseits in ihrer kindlichen Naivität anrührend, andererseits in ihren Auswirkungen hochgradig komisch.
Ein Film, der einen Tränen weinen und lachen lässt.
(Quelle: amazon)

Marleen Gorris, Antonias Welt
Die emanzipierte Antonia (Willeke Van Ammelrooy) kehrt nach Ende des zweiten Weltkriegs mit ihrer Tochter Danielle (Els Dottermans) in ihr Heimatdorf zurück, um ihre Mutter zu begraben. Die beiden beschließen, dort zu bleiben und sich eine Existenz aufzubauen. Ohne engen Kontakt zu den übrigen Dorfbewohnern und vorerst auch ohne Männer bewirtschaften die Frauen ihren eigenen Hof. Bis Danielle eines Tages selbst ein Kind haben will...
Über fünf Generation erstreckt sich die Geschichte von Antonias Welt, und ungewöhnlich ist sie allemal. Antonia, die im Dorf den Ruf des schwarzen Schafes genießt, schert sich nicht um die Meinung der anderen Bewohner und will allen damaligen Gepflogenheiten zum Trotz ihr Leben nicht mit einem Mann teilen. Als in Tochter Danielle der Mutterinstinkt erwacht, sucht auch diese sich lediglich einen Mann zur Befruchtung, hat aber anderweitig kein Interesse an einer Beziehung. Das soll sich allerdings ändern, als sie später die Lehrerin ihrer kleinen Tochter kennen lernt. Als sich Antonia dann im gereiften Alter auch noch einen Liebhaber zulegt und sich die behinderte Deedee in den geistig zurückgebliebenen Dorftrottel verliebt, spielt das ganze Dorf verrückt. Nur Antonia lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und legt unerschütterlichen Optimismus und Durchhaltevermögen an den Tag, denn neben Geburten, Liebe und Hochzeiten gibt es auch weniger erfreuliche Ereignisse wie Selbstmord, Vergewaltigungen und Mord zu überstehen. Für die mit Schwung und vor allem viel Herz erzählte Familiensaga erhielt Regisseurin und Drehbuchautorin Marleen Gorris als erste Frau den Oscar für den besten ausländischen Film.
(Quelle: amazon)

Michael Haneke, Liebe
Der Regisseur Michael Haneke fragt in seinem neuen Film, wie man mit dem Leid eines geliebten Menschen umgeht. Persönliche Erfahrungen haben ihn zu dem Thema gebracht.
ZEIT ONLINE: Ihr Film heißt Liebe. Wir sehen aber einen Mann, der am Ende seine pflegebedürftige Frau tötet. Kann Liebe so weit gehen?
Michael Haneke: Wenn ich diese Frage beantworte, ist das kontraproduktiv. Ich interpretiere meine Filme nicht, weil sich der Zuschauer diese Fragen selbst stellen soll.
(Quelle: Zeit.de)

 

Michael Schaerer, Stationspiraten

Nanni Moretti, Das Zimmer meines Sohnes

In Ancona, einer mittelgroßen Stadt an der Adria, führen Giovanni und Paola mit ihren beiden heranwachsenden Kindern, der Tochter Irene und dem Sohn Andrea, ein recht sorgenfreies und harmonisches Familienleben. Giovanni ist Psychoanalytiker. In seiner Praxis in der Wohnung werden ihm Neurosen offenbart, die in scharfem Kontrast zu seinem eigenen wohlgeordneten Dasein stehen. Giovanni pflegt zahlreiche Gewohnheiten, - oder sind es vielleicht sogar Manien -, die seinem Leben Halt geben. Er liest, hört Musik, zieht sich überhaupt gerne zurück und joggt unermüdlich durch die Stadt. Eines Sonntagmorgens erhält Giovanni von einem seiner Patienten einen Anruf mit der Bitte um einen Hausbesuch. Offenbar ein dringender Fall und so kann er mit seinem Sohn Andrea nicht, wie verabredet, joggen gehen. Andrea beschließt mit seinen Freunden einen Tauchgang zu unternehmen. Er wird nicht mehr zurückkehren ...
(Quelle: www.tod-und-trauer.de)

Patrice Chéreau, Sein Bruder
Jahrelang hatten die Brüder Thomas (Bruno Todeschini) und Luc (Eric Caravaca) wenig miteinander zu schaffen, jeder lebte seine individuelle Existenz an einem anderen Ort der Welt. Jetzt aber, wo Thomas an einer mysteriösen Blutkrankheit leidet und nur noch wenige Wochen zu leben hat, kommt es zum Wiedersehen. Zunächst hat Luc wenig Lust, sich um Thomas zu kümmern. Doch mit der Zeit kommt man einander näher, die Erinnerungen an die Jugend kehren zurück, und die Gegenwart verliert an Bedeutung.
Emotional gefärbte Meditation zum Thema Freundschaft, Liebe und Sterben in einer hochintensiven Inszenierung von Patrice Chéreau ("Intimacy"). Ausgezeichnet mit dem Regiepreis auf der Berlinale 2003. (Quelle: www.tod-und-trauer.de)

Pedrag Antonijevic, Little Murder
Aus dem Jenseits bittet eine Frau um Aufklärung ihres Mordes. (Quelle: RW)

Pedro Almodóvar, Volver (Tragikkomödie)
Um nach der letzten Ruhestätte der Mutter zu schauen, ist Raimunda nach La Mancha gereist. Daheim liegt ihr Gatte im eigenen Blut, erstochen von der 15-jährigen Stieftochter, der er sich unsittlich genähert hatte. Als wäre die unbemerkte Entsorgung der Leiche nicht schon schwierig genug, taucht plötzlich Raimundas angeblich bei einem Brand ums Leben gekommene Mutter Irene auf und nistet sich bei ihrer zweiten Tochter Sole ein, die in ihrer kleinen Wohnung heimlich einen Friseursalon betreibt. Ein federleichter, bunter und sinnlicher Reigen mit einer geradezu wundervollen Penelope Cruz in der Hauptrolle. Skurrilität, Verzweiflung, Liebe, Tod und der Glaube an Menschlichkeit verknüpfen sich hier auf raffinierteste Weise.
(Quelle: amazon)

 

Pedro Almodóvar, Todo sobre mi madre (Alles über meine Mutter)


Peter Jackson, In meinem Himmel
Die 14-jährige Susie (Saoirse Ronan) lebt in einem Vorort in Pennsylvania. Nach ihrem Tod beobachtet sie aus dem Jenseits, wie ihre Familie mit dem Verlust umzugehen lernt. Susie war von einem Nachbarn vergewaltigt und ermordet worden, ihre Leiche bleibt jedoch für immer verschwunden. Die Polizei kann nur erahnen, was mit ihr geschehen ist, und auch die Eltern müssen schließlich erkennen, dass sie ihre Tochter für immer verloren haben. Doch wie ist es zu erklären, dass Susies kleiner Bruder Buckley meint, seine Schwester gesehen zu haben? Und wieso ist sich ihr Vater so sicher, ihre Anwesenheit zu spüren?
(Quelle: RW)

Rainer Kaufmann, Marias letzte Reise
Die 71-Jährige Maria ist Krebskrank und hat nach mehreren Chemotherapien nur noch einen Wunsch: Sie möchte nach Hause auf ihren Hof in Oberbayern und in Frieden sterben. Selbst Klinikchef Dr. Osterhahn kann die resolute Bäuerin nicht mehr aufhalten. Um die Pflege kümmert sich Krankenschwester Andrea. Andrea lernt schnell, dass sie mit der üblichen Krankenhausroutine nicht weiterkommt. Schließlich holt sie sich Rat und medizinische Unterstützung in einem Hospitz und hilft Maria, ihre letzten Wünsche zu erfüllen. An ihrer Seite erfährt Andrea nicht nur die Bedeutung und die Tragweite der Sterbegleitung, sondern lernt auch, ihr eigenes Leben und Glück in die Hand zu nehmen.
(Quelle: RW)

Richard LaGravenese, P.S. Ich liebe dich
Nach Gerrys Tod hat Holly allen Lebensmut verloren. Sie schließt sich wochenlang in ihr Appartement ein, sieht sich Filme mit Bette Davis, der Hollywood-Diva mit den traurigsten Augen der Welt, an und kann ihren Verlust nicht überwinden. Alles macht keinen Sinn mehr, und das Leben ist so leer. Bis sie eines Tages einen Brief von Gerry erhält. Der hatte das Elend seiner geliebten Frau nämlich vorhergesehen und vorgesorgt. In seinen Briefen, die alle mit "P.S. Ich liebe Dich" enden, stellt er Holly Aufgaben, die sie langsam an das Leben ohne ihn gewöhnen sollen.
 

Rob Reiner, Das Beste kommt zum Schluss
Originaltitel: The Bucket List - Tragikomödie, 2007
Edward Cole und Carter Chambers sind beide an Krebs erkrankt und werden über ihr Schicksal zu ungleichen Freunden. Als sie erfahren, dass sie nur noch wenige Monate zu leben haben, erstellen sie eine Liste mit Dingen, die sie noch erleben möchten, ehe sie sterben.

Rodrigo García, Passengers
Die Psychologin Claire Summers wird beauftragt die wenigen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes zu betreuen. Eric, der sich als Einziger gegen die Therapie entscheidet, hat Claires Interesse besonders geweckt, da er nach dem Unglück unnatürlich euphorisch ist. Durch die regelmäßigen Treffen entwickelt sich zwischen den Beiden rasch ein besonderes Verhältnis. Als die Fluggesellschaft beginnt, technische Fehler als Absturzgrund in der Öffentlichkeit vehement zu dementieren, verschwinden Claires Patienten nach und nach auf rätselhafte Weise. Claire hegt den Verdacht, dass hinter dem Ganzen eine große Vertuschungsaktion der Airline steckt und versucht mit allen Mitteln die Wahrheit ans Licht zu bringen...
(Quelle: RW)

Sarah Polley, An ihrer Seite
Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) sind seit über 40 Jahren verheiratet und ihre Ehe hat so manche Höhen und Tiefen gesehen. Doch die Herausforderungen des Alters und das Auftreten von Alzheimer bei Fiona stellt Grant vor die schwierigste Zeit seines Lebens.
Mit dem Drama ‚An Ihrer Seite' erzählt die 27-jährige Kanadierin Sarah Polley - basierend auf einer Kurzgeschichte von Alice Munroe - vom langsamen Abschied einer Liebe.

 

Susanne Bier (Regie)/Allan Loeb (Drehbuch), Things we lost in Fire (Eine neue Chance)

Sven Taddicken, Emmas Glück
Mit Kusslauten lockt die Bäuerin Emma ihre Schweine an, freudig folgt ihr das Borstenvieh. Eins greift sie sich heraus, liebkost und streichelt es – nur um dabei ein Schlachtermesser aus dem Heu zu ziehen und dem Tier die Halsschlagader zu durchtrennen. "Eins, zwei, drei, vier…", zählt die junge Landwirtin langsam, während die Sau in ihren Armen ausblutet. "Na, siehst du", sagt sie, "es tut nicht weh, hab ich dir doch versprochen."
Gleich mit der Eröffnungsszene von "Emmas Glück", der Verfilmung des Erfolgsromans von Claudia Schreiber, setzt Regisseur Sven Taddicken den Grundton für die nächsten anderthalb Stunden: so drastisch-derb wie einfühlsam, auch komisch, vor allem aber ohne Scheu vor Tragik. Und dann der todgeweihte Autoverkäufer Max, der nach der Tumor-Diagnose die schwarze Kasse seines Chefs geklaut hat, um seine letzten Tage in Mexiko zu verbringen. Auf frischer Tat ertappt und mit einer gestohlenen Nobelkarosse auf der Flucht verunglückt, findet er sich in Emmas Bett wieder. Skepsis gegenüber seiner resoluten Gastgeberin weicht nach einigen Reibereien bald Neugier und Sympathie – obwohl Emma ihn zunächst im Glauben lässt, das Schwarzgeld sei mit dem Autowrack in Flammen aufgegangen. Ausgerechnet er, der verzweifelte Einzelgänger, den ständig Würgkrämpfe schütteln, erlebt auf dem idyllisch heruntergekommenen Hof eine Phase der Geborgenheit und des – wenn auch nicht unbeschwerten – Glücks.
Ein Film, der sich von der ersten Einstellung an ganz nah am Leben bewegt – und nah am Tod.
(Quelle: Spiegel online)

Ted Kotcheff, Immer Ärger mit Bernie (Komödie)
Larry Wilson und Richard Parker sind eigentlich zwei ausgeschlafene, junge Versicherungsangestellte, die die Karriereleiter möglichst schnell erklimmen wollen. Als sie in der Firma ihres Bosses Bernie Lomax plötzlich fatale Buchungsfehler entdecken, scheint der mehr als begeistert zu sein, diese undichte Stelle sichergestellt zu wissen. Also lädt er die beiden in sein Haus auf Long Island ein, wo die beiden sich am Wochenende mal richtig austoben sollen. Angesagt sind Parties und schöne Frauen. Als Bernie jedoch bei deren Ankunft tot in seinem Sessel sitzt, schwant ihnen Böses: Bernie schien doch keine so reine Weste zu haben, wie es nach außen hin aussah. Wohin nun mit der Leiche?
(Quelle: amazon)

Tim Robbins, Dead man walking
Tim Robbins inszenierte dieses ebenso packende wie bewegende Drama um Schuld und Sühne als flammende Anklage gegen die Todesstrafe, obgleich er wohltuenderweise die Situation der Opfer nicht übergeht und für den Wunsch nach Rache unter den Hinterbliebenen durchaus Verständnis zeigt. Sean Penn und Robbins Ehefrau Susan Sarandon übertreffen sich selbst in diesem exzellenten Kinohighlight, das mit 750.000 Besuchern zu den Gewinnern der Wintersaison 1995/96 zählt.
(Quelle: Video Woche) 


Vincent Ward, Hinter dem Horizont
Wie sieht es aus im Jenseits und wie habe ich noch Verbindung zu den Lebenden. "Hinter dem Horizont" ist ein emotionaler und wunderschöner Film, in welchem sowohl die ganze Geschichte in sich als auch jede kleine Szene ihre tiefere Bedeutung haben. Im Grunde kann man den Film mit einem Satz zusammenfassen: "Lieber verbringe ich die Ewigkeit mit meiner großen Liebe zusammen in der Hölle als ohne sie im Himmel zu sein." Die zwischenmenschlichen Beziehung und vor allem die Liebe und Verbundenheit von Chris zu seiner Frau, die den Tod überdauert, wird von Robin Williams in solch unglaublicher und beeindruckender Weise dargestellt, das man in der Geschichte gefangen ist. Robin Williams zeigt, dass Chris den Menschen helfen möchte und er stellt den großen Respekt sehr gut dar, den Chirs für die Menschen hat. Es wird aber auch deutlich, dass Chris bereit ist, für seine Liebe und seine Ziele zu kämpfen und auch vor Auseinandersetzungen nicht zurückschreckt, wenn dies notwendig sein sollte.
Auch der Ansatz des Films selbst, was die Hölle sein soll und wie sie aussieht ist sehr beeindruckend. In diesem Film werden Himmel und Hölle nicht aus einer religiösen sondern einem eher philisophischen Blickwinkel betrachtet.
Man kann über diesen Film so viel schreiben, allerdings ist dieser Film so beeindruckend, dass man mit Worten dem gesamten Film und den darin enthaltenen Gefühlen vermutlich nicht ganz gerecht kann.
Der Film ist absolut empfehlenswert und ganz großes Kino, im wahrsten Sinne des Wortes.
(Quelle: RW)

Xaver Schwarzenberger, Lamorte
Fernsehfilm mit Senta Berger, Nicole Heesters, Christiane Hörbiger u.a.- Bayerisches Fernsehen, 1996)
Zwölf ehemalige Schulfreundinnen treffen sich 30 Jahre nach dem Abitur wieder. Sie sind von der wohlhabenden und erfolgreichen Iris übers Wochenende in einen romantischen Gasthof auf dem Land eingeladen. Man isst und trinkt zusammen, macht einen Ausflug und erzählt sich vom Auf und Ab des Lebens. Doch selbst nach dieser langen Zeit kommt es immer wieder zu Eifersüchteleien und Streitereien. Beim festlichen Abendessen lässt die von allen beneidete Iris die Bombe platzen: Sie ist unheilbar krank und möchte ihr Leben selbst beenden. Da Iris keine Familie hat, bittet sie die alten Freundinnen, sie bei ihrem Abschied vom Leben zu begleiten. Zwiespältig und zugleich höchst unterschiedlich sind die Gefühle der Frauen auf die schockierende Nachricht. Einerseits wollen sie Iris beistehen, andererseits haben sie aber auch Gewissensbisse und Angst, einen Menschen sterben zu sehen. Am Ende schaffen sie es aber doch, ihre Ängste und Zweifel zu überwinden, und Iris kann ihr letzter Wunsch erfüllt werden - sie stirbt begleitet von ihren Freundinnen.
(Quelle: br-online) 


Yōjirō Takita, Nokan, die Kunst des Ausklangs
Japanisches Bestattungsritual und die Geschichte eines neuen Mitarbeiters der auf die Anzeige "Reisebegleiter gesucht" antwortet, der Textteil "in eine andere Welt" fehlte.
Dazu muß gewußt sein, das dieser Beruf in Japan lange zu den Kasten der Unberührbaren gehörte.Der Anfang des Films ist in seiner betont illusionslosen Haltung ungewöhnlich:
Die Hauptfigur, der junge Cellist Daigo Kobayashi (Masahiro Motoki), gibt seinen lange gehegten Traum, Musiker zu werden, auf und empfindet das erst einmal nicht als Verlust, sondern als Befreiung. Dabei ist Daigo kein Versager auf seinem Instrument. Er hat es immerhin bis in ein Tokioter Symphonie-Orchester geschafft – leider in eines, das kurz darauf aufgelöst wurde. Jetzt zieht er etwas planlos mit seiner liebenden und ihm treu ergeben folgenden Ehefrau (Ryoko Hirosue) aufs Land, zurück in das Haus seiner verstorbenen Mutter. Aufgrund eines Missverständnisses nimmt er eine Arbeit als Bestatter an. Kein einfacher Job und vor allem kein angesehener, weshalb er seiner Frau auch lieber nichts davon verrät. Probleme sind vorprogrammiert. Besonders weil Daigo, nicht zuletzt dank der Beharrlichkeit seines kauzigen Vorgesetzten und Mentors Ikuei Sasaki (Tsutomu Yamazaki), in der Tätigkeit als Bestatter mehr und mehr seine wahre Bestimmung erkennt. Wie nebenbei entdeckt er auch die Liebe zu seinem Instrument neu und beginnt sogar langsam das problematische Verhältnis zu seinen Eltern aufzuarbeiten. (Quelle: RW)




Bestattungen Rolf


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70597 Stuttgart-Degerloch

Neuffenstraße 47
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Veranstaltungen


Wanderung für Menschen in Trauer
30.  September 2017, 10 Uhr
Wir laden alle Menschen in Trauer ein, sich mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Café ZeitenWende
4.  Oktober 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
in Trauer

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



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