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Texte, Gedanken, Sinnsprüche


Hier finden Sie Texte, Gedichte, Gedanken und Sinnsprüche rund um das Thema Trauer, Tod, Sterben und Abschied.





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1) Gleich wie die schimmernden Sterne erblassen,
strahlet der leuchtende Morgen sie an,
wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen.
Eines besteht, was du liebend getan.
Eines bestehet, nimmer vergehet,
nimmer vergehet was du liebend getan.
Wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen,
nimmer vergeht, was du liebend getan.

2) Wo du im Lenze gepflanzt und gesäet,
wirst du gewisslich die Ernte empfahn.
Schnell sind des Sämannes Spuren verwehet,
eines besteht: was du liebend getan.
Eines bestehet, nimmer...

3) Hast du für Gott und die Wahrheit gestrebet,
wacker gekämpft wider Sünde und Wahn,
wirst du vergessen - doch bleibet und lebet,
reifet zur Frucht, was du liebend getan.
Eines bestehet, nimmer ...

4) Himmlische Gaben - wer mag sie ermessen?-
werden die Treuen vom König empfahn.
Keinem der Seinen wird Jesus vergessen,
was er im Leben hat liebend getan.
Eines bestehet, nimmer ...

Aus dem Gesangbuch der
Neuapostolischen Kirche
Text: Horatius Bonar (1808-1889), Melodie: Ira David Sankey (1840-1908)


Tote Menschen öffnen den Lebenden die Augen.

Aus Spanien


Verlasse dich nicht!
Begrabe den Schmerz,
der doch der deine ist,
nicht unter dem Felsgestein
der Vergessenheit,
denn unbeweint
kann er nicht Hoffnung gebären,
dich nicht
zu verborgener Quelle führen,
die dir das Leben verheißt.

aus: dies., Ich spanne die Flügel des Vertrauens aus,
© 2005 Verlag am Eschbach der Schwabenverlag AG
Eschbach/Markgräflerland
Antje Sabine Naegeli, Ermutigung


Die Bitten eines Trauernden
- Redet meine Nöte nicht weg
- Hört mir zu, auch wenn ich mich wiederhole
- Stützt mich
- Habt Geduld mit mir
- Haltet mich aus
- Bringt Verständnis auf
- Seid sprachlos mit mir, wo es keine Worte gibt
- Gebt mir Zeit
- Nehmt die tiefe Verletzung in mir wahr
- Ertragt meine Emotionen
- Fragt, wie ihr für mich da sein könnt
- Helft mir bei praktischen Dingen
- Begrenzt mich, wenn ich mich in der Opferrolle verliere
- Schmälert nicht das Geschehen
- Macht mir Angebote, aber drängt mich nicht
- Wechselt nicht das Gespräch, wenn ich den Raum betrete
- Nehmt mir nicht meine Eigenständigkeit, indem ihr Dinge für mich entscheidet
- Gebt mir Nähe. Ein Händedruck, eine Umarmung, die Schulter zum Anlehnen,
all dies tut mir gut
- Seid erreichbar
- Sprecht stellvertretend Hoffnung für mich aus
- Überspielt eure Unsicherheit nicht mit Floskeln
- Fragt, wie es mir geht, auch wenn ihr Angst vor einer ehrlichen Antwort habt
- Schließt mich für eine Weile in eure Gedanken und Gebete ein
- Seid Fels in der Brandung
- Ermutigt mich, dass ich mir Zeit gebe
- Tauscht mit mir Erinnerungen aus
- Nehmt mich immer wieder in euren Kreis, auch wenn euer Leben normal weitergeht
- Denkt für mich an Dinge, an die ich in meinem Schmerz nicht denke
- Akzeptiert meine Sichtweise, indem ihr Verständnis für meine Gefühle aufbringt
- Akzeptiert meine Art und mein Tempo zu trauern, damit ich nie das Gefühl habe, mich rechtfertigen zu müssen
- Lasst uns zusammen lachen, wenn die Zeit dafür gekommen ist

Auszug aus dem Buch "Dieser Schmerz zerreißt mir fast das Herz - Trauern als Weg" von Diana Mirtschink


Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

Bernard von Clairvaux


Alles ist nur Übergang.
Merke wohl die ernsten Worte:
Von der Stunde, von dem Orte
Treibt dich eingepflanzter Drang.
Tod ist Leben, Sterben Pforte.
Alles ist nur Übergang.

Brückeninschrift in Wien


Mein Traumboot du
nimm mich auf und hinüber
wo hellere Wogen blauen

wo ich fliegen kann
leichthin
mit ausgespannten Armen

über Hügel hinweg über Teiche
die aufschauen sanften Auges
hinweg über Wälder
hinwallend fromm in Gleichmut

fliegen hinweg
dass ich mich nicht verliere
in süßer Verirrung

sondern hinfinde endlich
als komme ich heim in die Gärten der Sehnsucht.

Bruno Epple, Gedichte zum Auflesen


Der Abend über den Dächern brennt, in seinem Rot
das Gold der Sonne zerschmilzt,

die Nacht kann mich
nicht verfinstern,
in mir glüht ein Fortverlangen,
ich trau nicht dem Heinweh,
mich schimmert Helleres an,
es treibt mich hin
in ein Morgen das ruft
und zu dem ich bestimmt bin.

Bruno Epple, Gedichte zum Auflesen


Die Nacht gebiert den Tag:
aus schweren Träumen kommt er ans Licht
und staunt sich selber an,

aus dem Schoß des Winters
drängt es den Frühling hervor,
aus dem Nebel
wie verwunschen die Sonne,
aus dem Schweigen
das Wort,

auch unter Verfall und Ruine
pulst Neues ins Leben
wieder und wieder
mir zum Verwundern.

Bruno Epple, Gedichte zum Auflesen


Der Winter kommt zu sich:
es schneit
in Keuschheit verwandelnd das Land.

Mit erfrischten Augen
sehe ich neu
auf dem Weiß zart hingezeichnet
Baum bei Baum mit verzücktem Geäst.

Den Weg hin folge ich
denen die mir voran sind –
meine Tritte in ihrer Spur.

Aufflattern Krähen
und suchen das Weite.

Mein Ohr ist voll der Stille,
ich fühle mich frei.

Eigensinnig hinein ins
Unbetretene
stapfe ich weiter und weiter

einig mit mir.

Bruno Epple, Gedichte zum Auflesen
aus: Ders.: Gedichte zum Auflesen, Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2010.



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Wanderung für Menschen in Trauer
25.  November 2017, 10 Uhr
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Café ZeitenWende
6.  Dezember 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
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Adventsliedersingen
10.  Dezember 2017, 18 Uhr
Wir möchten Sie zum Adventsliedersingen einladen, um den Alltag zu unterbrechen und der Botschaft des Advents Raum zu geben.

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



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