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Heiteres zum Schmunzeln


Auch im Alltag eines Bestattungshauses gibt es natürlich Anlass zum Schmunzeln:

 


Die Oma erklärt ihrem Enkel im Kindergartenalter, dass der verstorbene Onkel auf einer Wolke sitzt und zu ihnen herunterschaut.
Der Junge erwidert: "Das kann nicht stimmen, Oma! Als wir mit dem Flugzeug in den Urlaub geflogen sind, waren wir über den Wolken, und da saß nirgendwo einer drauf!"

 


Kindermund ...
Der Vater, Opa und Uropa ist zu Hause gestorben und bleibt dort noch bis zum nächsten Tag. Er soll Zeit haben zum Abschied nehmen, und seine Familie auch.
Am Abend unterhalten sich die Eltern (denn auch der Alltag geht ja weiter) über den kommenden Tag:
"Was wird morgen abgeholt?" - "Papier- und Biomüll, glaube ich."
Enkelin: "Papier, Biomüll und der Opa."

 

 

Tochter: "Gibt es jetzt schon Christrosen?"
Rolf: "Ja, ganz wunderbare. Die in meinem Garten stehen in voller Blüte."
Witwe: "Dann brauchen wir den Gärtner ja gar nicht. Wir nehmen die aus Ihrem Garten."

 


Eine Bekannte berichtet:
Im September habe ich mit meiner kranken 91jährigen Mutter ihre Urenkelin, welche ziemlich weit entfernt wohnt, besucht.
Die Dreijährige begrüßte sie mit den Worten: "Ja, Oma, bist du noch nicht tot?"
Wir mussten alle darüber lachen und haben mal wieder festgestellt, dass der Tod für Kinder etwas ganz Normales ist.

 


Aus einem Trauergespräch ...
Rolf: "Soll Ihr Mann Schmuck tragen, wenn er eingebettet ist? Einen Ring, ein Kettchen, irgendetwas, was zu ihm gehört und bei ihm bleiben soll?"
Ehefrau: "O nein, mein Mann hat gar nichts von Schmuck gehalten. Außer die Uhr. Die war ihm immer ganz wichtig."
Rolf: "Sollen wir sie ihm anziehen bei der Einbettung?"
Ehefrau: "Nein, die braucht er nicht mehr. Die ist für ihn abgelaufen."

 


Trauerfeier.
Eine Dame eilt herbei, fragt nach Aussegnungshalle und Rednerin.
In ihrer Begleitung eine herzallerliebste kleine Hündin.
Der Aufseher gibt die gewünschte Auskunft und fragt: "Und wer sind Sie?"
"Die Pianistin."
"Und wer ist das?"
"Mein Hund."
"Sie wissen, dass Hunde nicht auf den Friedhof und auf keinen Fall in die Feierhalle dürfen?"
Rolf: "Ich glaube, das ist die Sängerin."
Aufseher: "Ach so, ja dann, das ist natürlich etwas anderes."

 


SMS eines Mitarbeiters: "Guten Morgen! Bin nicht mehr ganz sicher: Soll ich heute schon in Sargträger-Kleidung kommen?"
Rolf: "Nein, erst am Montag. Heute eher mit Sporthose und Rennschuhen."

 


Eine Urnenbeisetzung im Friedwald.
Alles ist wunderschön gerichtet, Urne, Bild und Kerze sind aufgebahrt.
Die Stieftochter hält die Ansprache, liest berührende Texte und erzählt aus dem Leben des Verstorbenen.
Dann diese Passage: „Wir alle kennen seine eckige, kantige Art, seinen Eigensinn und das Radikale, das auch in ihm war…“
In diesem Moment fällt sein Bild vom Ständer und landet geräuschvoll auf dem Boden.
Ehefrau (laut): „Das hat ihm jetzt nicht gefallen.“

 


Während einer Urnentrauerfeier im Februar fliegt ein Schmetterling in der Kirche umher, lässt sich auf den Blumen nieder und umkreist dann die Urne der Verstorbenen, unermüdlich, bis die Feier zu Ende ist.
Der Sohn der Verstorbenen flüstert seiner Schwester zu: „Schau mal, das Pfauenauge da. Das ist die Mutti auf Kontrollflug.“

 


Diese Notiz von der Telefonbereitschaft hat uns sehr amüsiert:
"Der Organist bestätigt den Auftrag für Dienstag, 30.7. in der Kirche Mariä Hummelfahrt."

 


Angehörige erzählten vom Sterben ihrer alten Mutter.
Es ging über viele Stunden und war sehr anstrengend für die Sterbende und die, die sie begleiteten, weil sie sehr laut und unruhig war.
Zugleich waren es sehr kostbare und beeindruckende Stunden.
Sie sprach von einem großen Tor, das noch zu sei und davon, dass man ihr helfen müsse, es aufzumachen.
Sie wusste, dass sie hindurchgehen muss, wollte das auch, traute sich aber nicht alleine und sagte zu ihrer Schwiegertochter: „Du kommst mit.“
Diese erinnerte sich an die große katholische Religiosität ihrer Schwiegermutter und an ihre tiefe Verehrung der Gottesmutter Maria.
Sie antwortete: „Ich gehe mit Dir bis ans Tor. Weiter kann ich Dich nicht begleiten. Aber hinter dem Tor wartet die Mutter Gottes auf Dich.“
Worauf die Sterbende zur großen Verblüffung und Erheiterung der Anwesenden trocken erwiderte: „Das glaubst Du ja selbst nicht.“

 


Unterhaltung am Bett einer jüngeren Frau, die im Sterben lag und ihre Trauerfeier selbst vorbereiten wollte.
Der Lebensgefährte: "Darf ich noch einen Wunsch äußern für die Zeremonie?"
Die Sterbende (schwach, aber voller Schalk): „Ja, klar! Wünsche darf man immer äußern. Aber ob sie dann erfüllt werden, ist eine andere Frage.“
Wie wahr...

 


Während eines Trauergesprächs erklärt Frau Rolf den Hinterbliebenen, was eine Aschenkapsel und was eine Schmuckurne ist.
Sie fragt die Familie, ob die Aschenkapsel direkt in die Erde gelegt oder zuvor noch in eine Schmuckurne eingesetzt werden soll.
Die Witwe schaut ihre Kinder an und fragt: „Was meint ihr, braucht der Papa noch einen Übertopf?“

 


Folgende Begebenheit wurde uns im Juli 2012 erzählt und für diese Seite zur Verfügung gestellt:

Unser 5-jähriger Sohn Philipp erlebte die Todesnachricht seines geliebten Onkels und den ersten Schock, Trauer und Tränen von uns allen mit.
Nach einer gewissen Zeit verließ er den Raum mit den Worten: "Hört doch auf zu weinen, der Onkel Jürgen ist doch jetzt
im Himmel und hat keine Schmerzen mehr. Ich spüre das ganz fest, deshalb gehe ich spielen."
Einige Sekunden später kam er mit einer sehr wichtigen Frage zurück: "Eines verstehe ich aber wirklich überhaupt nicht: Wie kommt jetzt der Onkel Jürgen aus dem bayrischen Himmel in unseren Himmel, wo die ganzen anderen toten Menschen auf ihn warten??"
Für einen Moment war die Trauer weg und wir stellten uns dieser bedeutenden "grenzüberschreitenden Himmelsfrage".

 


Dialog in einem Beratungsgespräch.

Angehörige:  „Meinen Sie, dass die Halle so ausreichend geschmückt ist?“

Barbara Rolf:  „O ja, das denke ich schon. Sie ist ja nicht so groß. Und wir haben die grünen Pflanzen, das schöne Bild, die Kerzen, den prächtigen Schmuck auf dem Sarg.
Und der Pater sieht ja auch ausgesprochen gut aus.“

Angehörige: „Stimmt.“

 


Aus einer Mail-Anfrage an uns:

Betreff: frage

Guten Morgen.
Ich bin der polnischen. Ich habe die Särge zu dem Anbieten aus Korbweide zu der Verbrennung der Aufschübe.
Die Särge sind über die verschiedenartigen Größen und die Formen.
Die Särge werden manuell gemacht und gut brennen sie. In der Anlage übersende ich ein Foto. Der Preis nach Vereinbarung.
Wenn Sie sind interessiert ich bitte um einen Lichtschalter.
ich begrüße.

 


Ein Mitarbeiter erzählte eben vom Arztbesuch eines Bekannten.
Dieser ist schwer übergewichtig und sehr starker Raucher.

Arzt: „Herr Schöller (Name geändert), Sie werden einen langsamen, qualvollen Tod sterben.“

Patient: „Und Sie bleiben auch nicht da.“

 


Von: Bestattungen Rolf
Betreff: Ihre Rechnung 123456789

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute kam Paket 1 zur o.g. Rechnung.
Zunächst danke dafür – das ging sehr rasch!

Nach dem Lob nun die Reklamation:

1) ..

2) Die als „Elche“ bestellten und auf Rechnung wie Lieferschein auch so benannten Schokotäfelchen sehen mehr nach Oktoberfest als nach Weihnachten aus und tragen Aufschriebe wie „Hüttengaudi“, „Lausbuab“ oder „Ozapft is“. Ich hoffe, Sie verstehen, dass sich das im Weihnachtsgruß eines Stuttgarter Bestattungshauses nicht so gut ausnimmt und ich daher um Umtausch bitte.

Herzliche Grüße,
Barbara Rolf

 


Diese Geschichte hörten wir neulich von einer Dame, die uns ein Gespräch mit ihrer Enkeltochter wiedergab:

„Oma, du darfst niemals sterben.“

„Oh, aber was ist, wenn mich der liebe Gott zu sich ruft?“

„Dann gehst du dort überhaupt nicht hin.“.

 


E-Mail von Angehörigen im April 2012:

Hallo Frau Rolf,
ich habe auf Ihrer Website die Rubrik "Heiteres" entdeckt - dazu kann ich auch noch zwei Sprüche unseres Sohnes beisteuern:

Felix (4 J.) holt sich mein Holzweiblein, eine geschnitzte alte Frau mit einem Bündel Holz auf dem Rücken, aus der Vitrine. Ich ermahne ihn, vorsichtig damit zu sein, weil das mein Opa geschnitzt hat.
Felix: "Wo ist Dein Opa?"
Ich: "Mein Opa ist schon gestorben."
Abends im Bett weint Felix bitterlich - ich frage ihn nach dem Grund.
Antwort: "Weil dein Opa gestorben ist."
Ich erkläre Felix, dass das schon viele Jahre her und mein Opa jetzt im Himmel ist.
Felix nachdenklich: "Wenn's regnet - regnet er dann mit runter ...?"

Als es Anfang diesen Jahres sehr kalt war, sinnierte Felix (4J.) darüber, dass der liebe Gott den Leuten im Himmel jetzt auch warme Sachen anziehen muss.
Praktisch veranlagt, das Kind... 




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Café ZeitenWende
6.  September 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
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Lachen trotz und alledem - Ein Seminar für Menschen in Trauer
16.  September 2017, 14 Uhr
"Wer lachen kann, obwohl ihm nach weinen zumute ist, der bekommt wieder Lust am Leben." Genau darum geht es in diesem Seminar: Die Lust am Leben zu wecken. Die Lust, etwas ganz anderes zu probieren.

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



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