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Kunst und Künstler in unseren Räumen


Lisa Dreiseidel Holley
Hinter den Gräsern


An diesem Gemälde habe ich über Wochen gearbeitet.
Die Idee wuchs aus einem einzigen langen Grashalm, der im Licht plötzlich türkisfarben leuchtete…!

Ein Grashalm aus meinem Garten, bei der Gartenarbeit entdeckt.

Sogleich begann ich auf der Leinwand die erste Schwingung des ersten Grashalmes, mit Kreide, die Farbwahl weiß ich nicht mehr. Nach und nach – meist am Abend nach einem anstrengenden Tag – führte ich weitere Bewegungen durch. Diese bereiteten mir große Freude.




Es ist eines der Bilder, die sich während des Malens entwickelten. Ohne festen Plan, ohne vorgegebene Struktur. Ich malte immer und immer diese Bewegungen, spürte den Wind, die Kraft der Natur…

Als einige Gräser auf dem Bild erkennbar waren, nahm ich mir den Hintergrund vor. Dazu benutzte ich Acryl und viel Wasser, auch ein wenig Öl. Vom Öl kam ich wieder ab, weil es so langsam trocknet. Dann wieder weitere Gräser im Vordergrund.

Als ich von der Ferne das halbfertige Bild betrachtete, stellte ich fest, dass sich im Hintergrund – oben links – ein kleiner Leuchtturm auf einer Halbinsel manifestierte. Ich versuchte, diesen ganz leicht zu betonen.

Als eine dichte Schicht der Gräser im Vordergrund ihren Platz hatte, zog ich aus den Rändern der Halme mit Wasser die Kreidefarbe nach innen, nahm etwas Acryl in verschiedenen Grün- und Blaufarben dazu und machte die Gräser „satt“. Und nun gingen die Schichten los. Über die Gräser wieder Gräser, über diese wiederum Gräser… eine lange, sich über Wochen hinziehende Malprozedur! Ich erinnerte mich an die Worte Picassos: „Das Gefährlichste bei einem Maler ist es, nicht den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, aufzuhören.“

Nach Wochen hörte ich auf, Gräser zu malen! Und ich war selbst fasziniert über diese Intensität der Farben, des Motives…entstanden aus einem einzigen Grashalm!
Die Freude und Vielfältigkeit unserer Natur. Wild und trotzdem so zart und zerbrechlich!

Die Gräser teils als Gerüst, als schützende Wand und trotzdem durchgängig, fast zerbrechlich – so wie unser Leben! Im Hintergrund die Weite, die Stille, eine neue Welt…. aber mit einem Licht!





Piet Morgenbrodt
Seelenschiff

Die Seelenschiffe können ein Symbol für unseren Lebensweg sein. Für das Auf und Ab und die verschlungenen Pfade und Irrwege die wir manchmal gehen - oder die leichten, sonnigen Abschnitte.



Am Ende sind sie vielleicht auch ein Symbol des Übergangs zwischen den Welten. Die Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Gemacht für die Seelenreise über das Wasser, das unser Land vom unbekannten Ufer trennt. Bis ans Ende unseres Blicks. Und weiter über den Horizont hinaus, in Gefilde, die kein Lebender kennt.
Sie sind beladen mit Geschenken für die Vorausgefahrenen. Mit allen Dingen für eine lange Reise - und vielleicht unserer Hoffnung.

...dies ist "meine" Bedeutung - was ist Ihre?




Christine Euchner
Auf der Suche nach dem was wir sind

Abschied und Neubeginn, ein modernes Triptychon. Acryl auf Leinwand mit Papier.
Ein Bild, das den Raum weiter atmen lässt und den Veranstaltungen zurückhaltend gegenüber steht, welches aber auch Ruhe und Trost bringt, wenn die Augen eine Pause suchen. 



Wir alle nehmen täglich Abschied und wir alle erleben täglich den Neubeginn, immer auf der Suche nach dem, was wir sind. Wir verabschieden uns von Dingen oder Menschen, einmal mehr, einmal weniger bewusst, oft im Kleinen, fast unbemerkt und wir begegnen den Dingen und Menschen um uns täglich neu und meist selbstverständlich. Schon die Geburt ist ein Abschied und ein Neubeginn. Auch der Tod ist ein Abschied, auf den ein Neubeginn folgt.

Das Bild zu fertigen war für mich persönlich ein Zwiegespräch auf dem Weg, den natürlichen Lauf unseres Lebens zu betrachten, um diesen besser verstehen und akzeptieren zu lernen. Ich danke Frau Barbara Rolf für ihr Vertrauen und die Einladung, ihre Räume mit gestalten zu dürfen.

Christine Euchner 2010



Lebenszeit Merk-Würdig

Unsere Lebenszeit ist merk würdig.
Die Entstehung dieses Bildes war begleitet von einem immer wiederkehrenden tiefen, persönlichen Ringen, an meiner Lebenszeit teil zu haben, um die Vielheit meines Potentials und um meine Verbindung mit diesem nutzen zu können.



„Wir alle ahnen oder wissen, wie die Dinge um uns sind, wir alle verstehen vieles mit unserem Geist (Intellekt) und können manches daraus entwickeln und glücklicherweise somit unser Überleben in unserer, sich durch Vielfältigkeit auszeichnenden Welt sichern. An unserer Welt und am Leben teilhaben bedeutet natürlich, unser Wissen zu mehren, unseren Geist zu nutzen, um gemeinsam zu wachsen. Am Leben teil haben bedeutet für mich heute vor allem, den Bogen zu spannen und den Geist mit dem Körper und unserem inneren Raum, der Seele, zu verbinden, um unsere Qualitäten zu entfalten, unsere Ressourcen zu mobilisieren, um in der Einheit/Vielheit des ganzen Menschen glücklich zu sein"
.
(Textauszug: „Im Grunde bin ich vielfältig“, Christine Euchner 2008)

Meine Bilder sind wie Auszüge aus meinem Tagebuch. Durch dieses Bild wird ein weiterer Abschnitt meiner Gedanken sichtbar. Manche Menschen sprechen ihre Gedanken, andere schreiben sie auf, ich male sie.

Auch bei diesem Bild gilt mein Dank Frau Barbara Rolf für ihr Vertrauen in meine Arbeit und all den Menschen, die mich seit Jahren auf meinem Weg unterstützen.

Christine Euchner 2011



Peter Schick
Corazón Andalú


Auf die Frage „Was macht Peter Schick?“, antworten manche mit „Keine Ahnung“, viele mit „Musik“, nur wenige mit „Malen“.

Beides stimmt. Im November 2011 durften wir zur Vernissage seiner Ausstellung „Corazón Andalú“ einladen, die zu einem wunderschönen Fest wurde.

Peters Bilder sind eine Hommage an den Süden Spaniens – gemalte Momente der Ruhe und des Entspannens. Zwei seiner Werke haben das Haus nicht wieder verlassen, sondern schmücken seither Büroräume im EG:

Calor De La Tarde

Calor De La Tarde
Hitze des Nachmittags

Marea Morada

Marea Morada
Dunkelviolette Flut

 



Katrin Müller

 

Katrin Müller






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Veranstaltungen


Wanderung für Menschen in Trauer
30.  September 2017, 10 Uhr
Wir laden alle Menschen in Trauer ein, sich mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Café ZeitenWende
4.  Oktober 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
in Trauer

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



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