Stuttgart & Leinfelden-Echterdingen

   Telefon  0711  67321471


Wir reden vom Tod und wir zeigen, was wir tun.


Für 2016 gibt es leider keine freien Praktikumsplätze mehr.


Wir empfangen Schulklassen, Konfirmanden- und Firmgruppen, gehen in Bildungseinrichtungen etc., um den Fragen von Jung und Alt Raum zu geben, um Rede und Antwort zu stehen. 










**

Liebe Barbara,
ich wollte mich nochmals bei Dir und dem ganzen Team bedanken, dass ich mit dem Praktikum die Möglichkeit hatte, interessante Einblicke in Euren Arbeitsalltag und Eure Unternehmensphilosophie zu bekommen.
Es waren für mich zwei sehr intensive und erfahrungsreiche Wochen mit vielen neuen Eindrücken.
Ich bin darin bestätigt worden, dass es sich um eine sehr Sinn erfüllende Tätigkeit handelt, die komplex und vielfältig ist und bei der immer der Mensch im Mittelpunkt steht.
Falls Ihr plant, Euch im Team zu verstärken, würde ich mich sehr gerne nochmals bei Euch bewerben.
Bitte grüße nochmals alle vom Team, insbesondere Reini, von mir. DANKE!
Herzliche Grüße nach Degerloch


**

Liebe Frau Rolf!
Nachdem die ganzen Eindrücke mit Ihnen und Ihrem sehr einfühlsamen Team bei uns angekommen sind, möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken.
Für die Gastfreundlichkeit in Ihren Räumen, dem entgegengebrachten Vertrauen, der Geduld und Offenheit uns gegenüber.
Wir freuen uns darüber, miterleben zu dürfen, dass es einen anderen Umgang mit Verstorbenen ebenso wie mit den Angehörigen gibt als üblicherweise!
Da dies ja auch unser Ansatz ist, sind wir jetzt bestärkt darin, es so weiter auszubauen und den Mut zu haben, den Menschen eine Unterstützung bei ihren Wünschen und Vorstellungen zu sein.
Mit lieben Grüßen

**

Hier möchte ich nun etwas über mein Praktikum im Bestattungsunternehmen von Barbara Rolf (Juni 2014) berichten, und wie es dazu kam. Ich bin Jahrgang 1971, Mutter zweier jugendlicher Jungs, von der Berufsausbildung her Bibliotheksassistentin.

Seit Jahren beschäftigt mich das Thema Leben und Tod, Umgang mit Verstorbenen und Angehörigen, Bestattungskultur und Rituale/Zeremonien dazu. Mein eigenes Erleben mit und nach dem plötzlichen Tod meines geliebten Partners vor vier Jahren war sicher der Hauptgrund dafür. Die Erfahrungen danach waren nicht gut, es war ein langer, schwerer und meist sehr einsamer Weg. Und ich dachte, das müsste doch auch anders gehen, für die Verstorbenen und für die Angehörigen. Überhaupt wollte ich dem ganzen Thema auf den Grund gehen. Habe dann viel recherchiert und gesucht und bin auf das Unternehmen von Barbara Rolf aufmerksam geworden, wegen der besonderen Philosophie, die auch meinem inneren Empfinden entspricht.
In einer einjährigen spirituellen Ausbildung bei Phyllida Anam-Aire, einer Schülerin und langjährigen Mitarbeiterin von Elisabeth Kübler-Ross, hatte ich mich schon mit dem Thema bewusstes Leben – bewusstes Sterben beschäftigt. Auch Jahre davor hatte ich an Seminaren und Workshops mit ähnlichen Themen teilgenommen, da ich mich schon immer für die tieferen Fragen des Lebens interessiert hatte.

Nun war es soweit: Ich war für vier Wochen im Praktikum bei Barbara Rolf dabei!
Es war ein Schritt, der Mut erforderte, und genauso war mir klar, dass dieser Schritt für mich unumgänglich war, wollte ich meiner Intuition folgen und auf meinem Lebensweg weitergehen.

Der erste Tag begann mit einem direkten Einstieg: Ich wurde Florian und Dieter zugeteilt, um mit ihnen bei einem ganz normalen Tagesplan mitzugehen. Das fing in der Firma an, wo zwei Särge ausgestattet und vorbereitet wurden. Die nahmen wir mit, fuhren dann ins erste Krankenhaus zur Abholung einer Verstorbenen, wo ich dann gleich zum ersten Mal am Kühlraum mit dabei war und auch anderen Bestattern begegnete, die gerade jemand anderen abholten. Die Verstorbene wurde schön in den Sarg gebettet, eingeladen, es wurden die Formulare/Unterlagen dazu abgeholt und wir fuhren weiter zum nächsten Krankenhaus. Dort - in der Filderklinik - war der Aufbahrungsraum um ein Vielfaches schöner, und es sollte eine begleitete Versorgung einer Verstorbenen geben. Das bedeutet, es gab in diesem Fall eine Tochter der Verstorbenen, die in Begleitung eines Mitarbeiters des Bestattungsunternehmens bei der Versorgung ihrer verstorbenen Mutter dabei sein und mithelfen wollte. Diese Möglichkeit bietet Barbara Rolf mit ihrem Team an, so wie auch sonst vielfältige Beteiligung und Miteinbeziehung der Angehörigen in das Geschehen möglich gemacht wird, soweit der Wunsch besteht. Das kann für viele Menschen sehr wichtig sein, beispielweise um den Tod ihres Angehörigen besser zu begreifen, zu realisieren, um Zeit zum Abschiednehmen zu bekommen, um unheimliche Vorstellungen, was nach dem Tod mit der verstorbenen Person getan wird, zu korrigieren, um den geliebten Menschen noch ein Stück zu begleiten und ihm einen der letzten Dienste in Liebe zu erweisen... Für andere Menschen wiederum mag die Mitgestaltung des Grabkreuzes, des Traueraltars oder der Trauerfeier eine solche Möglichkeit und ein solcher Dienst sein.

Ich habe alle Bereiche kennengelernt, die Abholung und Versorgung der Verstorbenen, die Gespräche und Beratung der Angehörigen, die Ämtergänge, die Abläufe im Krematorium und die Trauerfeiern. Mein Liebstes sind die Trauerfeiern selbst, die Zeremonie, das Rituelle und die Vorbereitungen dazu, ebenso die Begleitung der Angehörigen. Aber auch bei allem anderen war ich sehr gerne dabei.
Für mich war und ist alles hochinteressant, und das Beste was ich in beruflicher Hinsicht jemals gemacht habe! Ein solch brennendes Interesse... Es mag für manche Menschen angesichts des Themas etwas seltsam klingen, aber ich hatte tatsächlich ein Gefühl des tiefen Glücks Sinn erfüllender Bestimmung, sowie des ruhigen inneren Friedens und einer solchen Liebe und inneren Stärke bei allem, was ich tue und wo ich dabei bin...
Dass dies nicht ohne Grund mein Wunschpraktikum war, hat sich so voll und ganz bestätigt.

Beim Tragen und Heben der Verstorbenen konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mithelfen, da ich nicht schwer heben/tragen kann. Was Berührungsängste betrifft, so merkte ich dass das wohl eine Frage der Zeit ist. Einmal war ich mit Sofia alleine zu einer Abholung im Seniorenstift. Die Transportliege war zwar höhenmäßig gut einzustellen und direkt neben dem Bett zu positionieren, das Herüberbringen des Verstorbenen vom Bett auf die Liege aber trotzdem für eine Person nicht einfach. Ich merkte, jetzt ist es soweit: mit anfassen. Oder beim Ankleiden eines Verstorbenen kam aus dem Moment heraus die Bitte von Reini: "Kannst Du mal bitte den Arm nehmen?" Ja, natürlich.

Ich habe so viel erlebt in diesem Praktikum, wofür ich dankbar bin, es gab so viele außergewöhnliche Erlebnisse, die ich nicht missen möchte, und auch wenn mir manches nicht so leicht gefallen ist, so bereue ich nichts! Manche Begebenheiten - vor allem bei Trauerfeiern - waren auch ganz besonders schön und berührend, und es war mir eine Ehre, etwas dazu beitragen zu können. Barbara Rolf und ihr tolles Team leisten in meinen Augen hervorragende Arbeit, für die Verstorbenen, für die Angehörigen und für eine gute Entwicklung unserer Bestattungskultur.
Auch ihr ganzes Netzwerk ist sorgfältig ausgewählt (gesondert nennen möchte ich hier das Krematorium Leinfelden am Waldfriedhof, Manosquer Straße).
Am liebsten wäre ich nach dem Praktikum gleich dortgeblieben und hätte tageweise mitgearbeitet. Wenn ich jetzt in Richtung Stuttgart unterwegs bin, denke ich immer sehr gerne an die Zeit des Praktikums und schicke in Gedanken schöne Grüße dorthin...

Mein Dank für diese Zeit dort gilt zuallererst meiner göttlichen Schöpferquelle, die mich so reich gesegnet hat, dann Barbara Rolf und jedem Einzelnen ihres Teams, auch jedem aus dem Netzwerk, das dazugehört, allen Verstorbenen und Angehörigen, mit denen ich in der Zeit zutun hatte.

Herzlichst,
Eva Schiek

**

Nun, nachdem ich jetzt bei meinem Praktikum "Halbzeit" habe, möchte ich kurze Rückmeldung geben wie es für mich ist.
Zuallererst: Ich bin über dieses Praktikum sehr glücklich!! :-)))
Es ist wirklich mein absolutes Wunschpraktikum! Ich finde alles hochinteressant und fühle mich mit dem ganzen Thema richtig in meiner Bestimmung...
Natürlich gab und gibt es auch immer wieder Herausforderungen und Ängste. Bis jetzt bin dann trotzdem immer dageblieben, und das waren für mich ganz besondere und sehr interessante Erlebnisse, die ich nicht missen möchte.
Mich zieht es auch regelrecht jeden Tag zum Praktikum hin, ich kann´s immer kaum erwarten, die SMS zu bekommen, wann es am nächsten Tag für mich losgeht. :-)
Übrigens finde ich auch das Team toll! Jede(r) ist auf die eigene Art dabei, es ist dadurch lebendig und persönlich.
Ich bin glücklich dabeisein zu können und freue mich jetzt schon auf Montag! Es ist immer spannend zu erfahren, mit wem ich wohl diesmal mitgehe und was der Tag bringt.

**

Mein persönliches Fazit zu meinem Berufs orientierenden Praktikum ist, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Meiner Meinung nach gibt es viel zu viele Vorurteile zu diesem Beruf. Ich finde, es ist eine wirklich tolle Arbeit, Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen und die Angehörigen in ihrer Trauer zu unterstützen.
Am Anfang wusste ich überhaupt noch nicht, was mich erwartet, gerade auch wegen diesen Vorurteilen, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich entschieden habe, dieses Praktikum zu absolvieren.
Meiner Meinung nach ist es ein sehr abwechslungsreicher Beruf mit vielen verschiedenen Fassetten. Auf den ersten Blick bemerkt man gar nicht, wie viele Arbeitsfelder in dem Beruf des Bestatters stecken.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt in meiner Erkundungsstelle und die Mitarbeiter waren wirklich sehr nett. Das Arbeitsklima war sehr angenehm und es hat mich anfangs überrascht wie „normal“ die Mitarbeiter über Tod und Todesfälle sprechen, erst später habe ich gemerkt, dass diese Themen auch für mich „normaler“ wurden.
Vor dem Praktikum habe ich nur eine einzige Leiche gesehen, als ich sehr klein war. Es war für mich anfangs ein sehr komisches Gefühl den Toten zu begegnen.
Der erste Verstorbene, den wir abholten, sah sehr friedlich aus, als würde er schlafen. Doch nicht alle Verstorbenen sahen so aus. Ich kann gut verstehen, dass dieses Bild einem Trauernden sehr zusetzten kann. Obwohl ich die Toten nicht kannte, bewegte es mich sehr, die Verstorbenen mit einem solchen Leidensblick zu sehen. Aber die Bilder verfolgten mich nicht lange weiter und ich konnte gut abschalten, als ich zu Hause war, was viele in meinem Bekanntenkreis befürchteten.
Hätte mich vor dem Praktikum jemand gefragt, ob ich diesen Beruf später wählen möchte, hätte ich höchstwahrscheinlich verneint. Nach dem Praktikum jedoch kann ich es nicht mehr ausschließen. Ich wollte schon immer einen abwechslungsreichen Beruf, der nicht nur Tätigkeiten im Büro hat. Das hat sich nun bestätigt.
Lydia M. (BOGY, 2014)

**

Liebe Frau Rolf,
vielen Dank für die Möglichkeit zu einem Praktikum bei Ihnen in der Firma.
Meine Hochachtung gilt dem, was Sie in so kurzer Zeit aufgezogen haben und mit welchem Einsatz, Korrektheit und einer Leistungsfähigkeit Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich für die Firma einbringen.
Ich konnte viel für mich mitnehmen, fand vieles bestätigt konnte neue Erfahrungen und Kenntnisse gewinnen, wurde für vieles wachsam.
Ich danke den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, denen ich über die Schulter blicken durfte und bei denen ich mitarbeiten konnte und durfte.
Herr und Frau Müller, Frau Schweitzer, Sofia und Tobias, die mir ein gutes und freudiges Miteinander ermöglichten und die so jung, doch so viel leisten und mir viel gezeigt haben. Bojan für seine freundliche, liebevolle und aufmerksame Art.
Ich danke allen herzlich für diese Zeit voller Erfahrungen.

**

Sehr geehrte Frau Rolf,
letztes Jahr waren Sie bei uns im Konfirmandenunterricht. Ich habe diesen Nachmittag in sehr guter Erinnerung – selten waren meine Konfirmand/innen so aufmerksam, wie bei Ihrem Bericht über Ihre Arbeit und Ihre Ausführungen zu Sterben, Tod und Abschiednehmen. Ich denke, für die Konfirmand/innen war es ein wichtiger Nachmittag, indem sie viel Wichtiges erfahren haben und auch ins Nachdenken gekommen sind.
Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie dieses Jahr wieder Zeit finden, zu uns zu kommen.
Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für die Sommerzeit


**

Liebe Frau Rolf,
ich war mit einer Klasse Auszubildender der Altenpflege bei Ihnen, der Besuch hat die Schüler/innen damals sehr beeindruckt.
Jetzt stehen sie kurz vor dem Examen, und es kam bei einigen Schülern der Wunsch auf nach diesem Heft "Wünsche für meine Bestattung" - ein besseres haben wir bisher nicht gefunden!

**


Liebe Frau Rolf,
vielen Dank für Ihr Bemühen uns zu zeigen, wie es nach dem Sterben weitergeht, für dies kleine aber sehr intensive Praktikum in Ihrem Haus. Es hat uns sehr gut gefallen. Sofia und Dieter gehen sehr liebevoll mit den Verstorbenen um.


Hier können Sie weitere Berichte und
Gedanken unserer Praktikanten lesen


 • Angelika
 • Georg Krause
 • Ines Göritz
 • Jessica Rühl
 • Maike Klein
 • Monika Schmid
 • Oliver
 • Regina Golke
 • Regina Hitzelberger
 • Sibylle
 • Sarah
 • Thomas




Bestattungen Rolf


Bruno-Jacoby-Weg 8
70597 Stuttgart-Degerloch

Neuffenstraße 47
70771 Leinfelden-Echterdingen

 Telefon 0711 67321471 

info@bestattungen-rolf.de
Kontakt-Formular
QR-Code
VCard

Veranstaltungen


Café ZeitenWende
6.  September 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
in Trauer

Lachen trotz und alledem - Ein Seminar für Menschen in Trauer
16.  September 2017, 14 Uhr
"Wer lachen kann, obwohl ihm nach weinen zumute ist, der bekommt wieder Lust am Leben." Genau darum geht es in diesem Seminar: Die Lust am Leben zu wecken. Die Lust, etwas ganz anderes zu probieren.

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



Bestattungen Rolf

Telefon: 0711  67 32 14 71
 

Online:   Kontakt & Anfragen
E-Mail:    info@bestattungen-rolf.de



Niederlassungen
 

Bruno-Jacoby-Weg 8
70597 Stuttgart-Degerloch (Tränke)
Neuffenstrasse 47
70771 Leinfelden-Echterdingen



Wir begleiten Trauerfälle in

Leinfelden-
Echterdingen
Stuttgart
Filderstadt



Wichtiger Hinweis:
Das E-Mail-Postfach unseres Sekretariats wird von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 17 Uhr bearbeitet.
Wenn Sie uns in dringenden Fällen außerhalb dieser Zeiten erreichen möchten, rufen Sie uns bitte unter 01590 4304492 an.

Nach oben · Startseite · Impressum